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Das Gebäude wird seit 1757 zur Bewirtung genutzt. Davor wurden Pferde für den Postdienst untergebracht.

1905 hat mein Urgroßvater Anton Kurz mit seiner Gattin Josefine das Haus von Anton Gruber gepachtet. Schließlich wurde das Haus 1911 gekauft.

Manche Leute behaupten, dass mein Urgroßvater dem Gruber Anton das Haus "beim Schnapsen abgenommen hat". Andere wieder sagen, er hätte es "dem Gruber um ein Stück Brot abgekauft". Wie auch immer, jetzt ist das Anwesen seit vier Generationen im Besitz der Familie Kurz!
1934 verstarb mein Urgroßvater, und Josefine mußte den Betrieb alleine weiterführen, was der resoluten Frau auch sehr gut gelang.

Durch die Kriegshandlungen im Jahre 1945 im Raum Lilienfeld, wurde das Haus fast bis auf die Grundmauern zerstört. Der erste Sohn von Josefine und Anton, Anton mit Namen, kam von Russland nicht mehr zurück, und so lag es nun an meinem Großvater Franz und meiner Großmutter Maria Kurz, das Haus wieder aufzubauen und zu bewirtschaften.

Der gelernte Metzger und Gastwirt Franz mit seiner Gattin brachten den Betrieb wieder in Schuss. Während der Aufbauphase wurde auch der Gästezimmertrakt mit fließendem Warm- und Kaltwasser in den Zimmern gebaut, und das war damals einzigartig im Bezirk Lilienfeld.



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